Das Terminal – Des Gamers bester Freund

Zocken unter Linux ist mehr als nur möglich. Nicht nur, dass viele Majordistributionen viele Open-Source-Spiele in ihren Repositories haben, sondern es laufen auch viele Spiele, die eigentlich für das Redmonder Betriebssystem entwickelt worden sind, per wine unter Linux.

Nun richten sich viele, wenn nicht die meisten, Gamer einen zweiten X Server ein, um auch während einer WoW Session in ICQ online sein zu können oder eben im Clan-Forum etwas zu spammen surfen oder… oder… oder… Ist das nötig? Nein!

Es geht auch anders

Das World Wide Web, IRC, Instant Messaging und VoIP via Jabber (ICQ suckt nun wirklich) und Musik hören: Man kann nahezu alles über das (virtuelle) Terminal, kurz tty, machen. Warum also eine Ressource, die man sowieso hat, nicht nutzen? Nur weil es nicht so gut aussieht? Willst Du zocken oder surfen?

Und spätestens wenn der X Server mal wieder streikt, weil nVidia oder ATI mal wieder schlampig bei ihren Treibern gearbeitet haben, ist es mehr als vorteilhaft, wenn man weiß, wie das Terminal funktioniert.

Bildschirmmultiplexer

Nun hat der Textmodus naturgemäß einen Nachteil: Man kann normalerweise pro Terminal nur eine Anwendung laufen lassen. Wie gesagt: normalerweise;

Um dieses Problem zu lösen hat sich die Open Source Community ein Programm namens „screen“ gegeben. Damit ist es möglich mehrere Programme gleichzeitig auf einem Terminal laufen zu lassen. Und das Beste ist, dass Screen und viele andere Terminalprogramme in den Repositories der Distribution Eurer Wahl ist.

Also: Schnappt sie euch, Tiger

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